Pale Blue :POWEREDBY_black-wickelschen:
schlotte

Sie tanzt

Sie tanzt/ In Tod und Tränen / Barfuß und / Mit Blut befleckt / Sie tanzt

23.11.1993 - 22.09.2010

<3

6.10.10 16:51


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Klapsenkind

Zerrissen / In Stücke / Löcher / In mir / Sonne / Warm / Auf unserer Haut / Ertrinken / Ersticken / Blind, blind / Keine Tränen / Allein / Weiß / Klar / Tot / Blauer Himmel / Wolken, sie fliegen / Schwarze Äste / Schreie / Mein Gefängnis / In mir / Wolkenmassaker, dort oben / Sie jagen, sie spielen / Sie hängen leicht und frei am Himmel / Schwerelos

 

16.9.10 17:26


Pseudonutte

 

 Es riecht nach Rauch. Nach Schweiß und nach betrunkener Feierlaune. Nach Kiffer-Übermut.
Dumpfe, flirrende Dunkelheit spannt sich um uns rum, die Luft tanzt wie elektrisiert durch die Gegend und gedämpftes Licht malt unsere verwaschenen Schatten an die Wand.
Die Hemmungslosigkeit, die wir uns angetrunken haben, kriecht süß und verführerisch über unsere Zungen und unsere Körper, wir tauschen unsere ganz verschiedenen Auffassungen dieses Geschmacks, dieses Gefühls aus, von Zunge zu Zunge, von Körperöffnung zu Körperöffnung, und so weiter.
Da ist schweißnasse Haut unter meinen Fingern, lauter, unregelmäßiger Atem in meinem Ohr.
Ich kralle mich in feuchtem Haar fest, an einem ebenso feuchten Körper.
Der Typ heißt Lukas oder so ähnlich. Und er ist grad ganz tief in mir drin.
Ich zucke, vor und zurück. Ich atme und atme. Und atme. Zwischendurch werde ich lauter.
Der Bass dröhnt durch die angelehnte Badezimmertür, verwirrte stockbesoffene Schritte poltern vorbei. Alkohol-Paranoia. Keine Ahnung, wie spät.
Er zuckt. Er atmet und atmet. Und atmet. Zwischendurch wird er lauter.
Lauter, und lauter!
Wir sind drauf und dran, im Takt zu kommen. Seine Haut verschmilzt mit meiner, unsere Münder gehören zu unseren Hälsen, zu allen anderen Körperteilen, weiche zarte Haut, warme raue Haut – oh, beiß mich, beiß! Beiß mich, Baby, tu mir weh! – , seine Hände können nicht ohne meinen Körper, meine Titten, meinen Arsch. Sein Schwanz kann nicht ohne meine ...
Lauter. Er ist soweit. Ich merk schon.
Ja. Er kommt.

Vorbei.
 

Das Licht ist an.
Ich hänge in der Wanne wie bestellt und nicht abgeholt. Suche meine Unterwäsche zusammen.
Er pisst sich die Seele raus, zieht dann seine Hosen hoch und kramt sich eine Zigarettenschachtel aus der Tasche. Zündet sich eine an.
Wie oft hab ich das schon erlebt.
Inzwischen habe ich meinen BH gefunden, nestele nun am Verschluss herum. Es ist nicht leicht, so ein Ding anzuziehen, wenn man nicht mehr so richtig auf der Höhe ist, aber ich bin schon geübt.
Er beobachtet mich mit der Zigarette in seiner blöden Fresse.
Da fühl ich mich noch nackter, als ich eh schon bin.
Ich steige aus der Wanne, zieh mir meinen Slip an.

Er geht.
 
Auf dem Weg nach draußen stolpere ich über meine Schuhe.
Gut so, kann ich die noch mitnehmen.

Als ich nach Hause komme, schallt mir der allnächtliche Fernseherscheiß entgegen, den meine Mutter sich immer antut. Zusammen mit einer Flasche ... mit einer Flasche irgendwas halt. Hauptsache Alkohol. Aber davon hatte ich heute Nacht genug, vielen Dank. Ich gehe an ihrem Zimmer vorbei, sie merkt nichts, ist auch gut so.
Sie sollte arbeiten. Was richtiges, was ordentliches. Wenn sie nicht ständig so beschissen drauf wär, nicht ständig damit beschäftigt wär, das Leben zu hassen und sich regelmäßig in ihrem geliebten Alkohol zu ertränken, dann würde sie vielleicht endlich mal was mitkriegen, wie zum Beispiel, dass ihr Pissjob eher Nichts als Was einbringt.
So gesehen ist sie auch Schuld, dass in mir ein beschämender Hoffnungsschimmer aufflackert, als ich in meiner Handtasche die Karte finde.
Es ist Lukas’ Karte, und ich erinnere mich dunkel an den Moment, in dem ich ihn an meinen Sachen rummachen sah und leichte Angst hatte, er würde irgendwas mitgehen lassen.
Nein, stattdessen hat er mir nur was angeboten, nämlich zu poppen und dafür bezahlt zu werden. Ich weiß, dass man damit was einnehmen kann, wenn man gut ist.
Ich bin gut.
Kaum zu fassen, dass ich es wirklich in Erwägung ziehe, aber was hab ich schon zu verlieren? Meine Unschuld bestimmt nicht, und meine Würde ist auch schon lange im Nirgendwo verschollen.
Ich brauche das Geld.
Doch die Nacht ist schon zu weit fortgeschritten, und ich bin zu betrunken und zu müde, um vernünftig darüber nachzudenken. Also geh ich schlafen.

1.8.10 19:37


gedichte

los gehts, hier kommen ein paar sachen die ich letzten herbst in der schule geschrieben hab (u.a. im physik unterricht :p) ich mache schrägstriche statt absätze, denn wenn ich absätze machen würde wären die riesig groß und das würd kacke aussehen ._.

1) Sie tanzt / Sie tanzt / In Tod und Tränen / Barfuß und / Mit Blut befleckt / Sie tanzt

2) Ein weißes Kleid / Mondgesang / Ein roter Fleck / Todesklang? / Durchschneidet die Stille / Wie eine Klinge die Haut / Der Himmel fließt / Aus uns heraus / Heller Schrei / Dunkelheit / Sternenblut / Wolkenkissen / Schlaf, mein Engel, schlafe ein / Tief und fest / Steigst herab / Ins Himmelreich

3) ich ertrinke in mir selbst / mein herz platzt / ich kann nicht mehr / schnee fällt / schnee fällt leise / rieselt sanft / flocken fallen / küssen meine haut / bin ich lebendig / ich fühle mich so tot / flocken fallen / leben schwindet

 

 

23.7.10 21:03


Bombomboooom

hier spricht die treulose verfasserin dieses blogs - ich war lange zeit inaktiv, aber das will ich jetzt ändern. es wird genauso weitergehen wie bisher, nur mit dem unterschied dass ich ab jetzt nur noch texte poste, die auch wirklich von mir stammen. (da gabs schon missverständnisse.) damit meine babies irgendwann vielleicht eventuell mal flügge werden und das licht der großen weiten cyberwelt entdecken!!!

okay da das hier zur zeit wahrscheinlich eh keiner liest hör ich jetzt auf mit dem wirren zeug und ihr werdet bald wieder von mir hören.

bäm. 

20.7.10 23:57


Trouble

Oh no, I see,
A spider web is tangled up with me,
And I lost my head,
The thought of all the stupid things I'd said.

Oh no, what's this?
A spider web, and I'm caught in the middle,
So I turn to run,
The thought of all the stupid things I've done,

And I never meant to cause you trouble,
I never meant to do you wrong,
And I, well if I ever caused you trouble,
And oh no, I never meant to do you harm.


7.2.09 16:42


Glück

Hab ich geschrieben (:

 

 

Der Wind blies mir in Gesicht, ließ meine Haare flattern. Ich schloss die Augen und genoss, wie die Sonne meine Haut streichelte. Das hier war viel besser als der Ventilator in meinem Zimmer. Ich war am Strand, stand im seichten Wasser und betrachtete, was die Sonne und ihr Licht damit anstellten. Durch die Reflexion wurden Muster auf den sandigen Grund geworfen, und weil sich das Wasser auch noch bewegte, wirkten die Muster wie Ströme aus flüssigem Kristall, schillernd verliefen sie kreuz und quer, flossen ineinander ... Das hier konnte Glück sein. Und dass Glück zerbrechlich wie Glas sein konnte, hatte ich bereits gelernt: Nur ein falsches Wort und alles was zurückbleibt, ist ein großer Scherbenhaufen, Scherben, die einem ins Herz schneiden. Ich legte den Kopf in den Nacken und betrachtete die Wolken. Weiß wie Milch hingen sie am Himmel ... ich dachte an den Notizzettel zurück, den ich an der Haustür vorgefunden hatte. Dieses kleine Stück Papier hatte so ziemlich alles zunichte gemacht. Ich erinnerte mich genau an dieses Gefühl; die Buchstaben waren vor meinen Augen verschwommen und ich hatte plötzlich das Bedürfnis gehabt, die Rolläden runterzulassen, die viel zu fröhliche Sonne auszusperren und das Kissen an mein Gesicht zu drücken. Das Kissen, was ich noch von früher hatte. Ans Handy war er auch nicht gegangen...Schnell widmete ich mich wieder dem glitzernden Wasser. Ich atmete tief ein, schmeckte die salzige Luft. So konnte Glück auch aussehen. Vielleicht würde ja alles gut werden ...


3.9.08 20:41


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